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	<description>Freiheit für Deutschland</description>
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		<title>Links 50</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 16:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Landeschef zum Verfassungsrichter? Iban und BIC sollen ab 2013 Pflicht werden Was WikiLeaks mit Internetsperren zu tun hat Bundestag lehnt Antrag gegen Vorratsdatenspeicherung ab Ministerpräsidenten wollen Lotteriemonopol erhalten Interessengruppen streiten über Glücksspielmonopol]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/mueller166.html">Vom Landeschef zum Verfassungsrichter?</a><br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E5A5319FF06084F36BDC993BD977F8F9B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Iban und BIC sollen ab 2013 Pflicht werden</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734921,00.html">Was WikiLeaks mit Internetsperren zu tun hat</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-lehnt-Antrag-gegen-Vorratsdatenspeicherung-ab-1155055.html">Bundestag lehnt Antrag gegen Vorratsdatenspeicherung ab</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ministerpraesidenten-wollen-Lotteriemonopol-erhalten-1153868.html">Ministerpräsidenten wollen Lotteriemonopol erhalten</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Interessengruppen-streiten-ueber-Gluecksspielmonopol-1152570.html">Interessengruppen streiten über Glücksspielmonopol</a></p>
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		<title>Verfassungsbeschwerde gegen Netzsperren</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 16:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. Februar 2010 ist das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz in Kraft getreten. Dieses Gesetz ist verfassungswidrig. Deshalb werden wir Mitte Februar 2011 Verfassungsbeschwerde dagegen einlegen und haben die Rechtsanwälte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit der Ausarbeitung beauftragt. Dieser Verfassungsbeschwerde können Sie sich anschließen. * Dieses Gesetz schafft die technische Grundlage für eine landesweite Zensurinfrastruktur im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Am 23. Februar 2010 ist das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz in Kraft getreten. Dieses Gesetz ist verfassungswidrig. Deshalb werden wir Mitte Februar 2011 Verfassungsbeschwerde dagegen einlegen und haben die Rechtsanwälte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit der Ausarbeitung beauftragt. Dieser Verfassungsbeschwerde können Sie sich anschließen.</p>
<p> * Dieses Gesetz schafft die technische Grundlage für eine landesweite Zensurinfrastruktur im Internet.</p>
<p> * Das Risiko ist groß, dass Webseiten gesperrt werden, die gar kein strafbares Material beinhalten. Das zeigen die Erfahrungen aus anderen Ländern.</p>
<p> * Kriminelle Inhalte werden nicht gelöscht. Computerkundige können die Sperre leicht umgehen und die Seiten weiterhin aufrufen.</p>
<p> * Das Sperren kann die Strafverfolgung vereiteln, da Kriminelle dadurch gewarnt werden.</p>
<p> * Das Gesetz ist verfassungswidrig.
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/Netzsperren">FoeBuD</a></p>
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		<title>Links 49</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 17:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[EU lässt Subventionen bis 2018 zu EU rügt tschechischen Penistest an Asylbewerbern FDP-Netzpolitiker kritisieren EU-Haltung zur Vorratsdatenspeicherung Kriminalbeamte fordern Internetminister Daten- und Verbraucherschützer nehmen Bundesregierung in die Zange]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E3122D70E09774F38B021C54DBF3AD7E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">EU lässt Subventionen bis 2018 zu</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733803,00.html">EU rügt tschechischen Penistest an Asylbewerbern</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/FDP-Netzpolitiker-kritisieren-EU-Haltung-zur-Vorratsdatenspeicherung-1149636.html">FDP-Netzpolitiker kritisieren EU-Haltung zur Vorratsdatenspeicherung</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kriminalbeamte-fordern-Internetminister-1149373.html">Kriminalbeamte fordern Internetminister</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Daten-und-Verbraucherschuetzer-nehmen-Bundesregierung-in-die-Zange-1148050.html">Daten- und Verbraucherschützer nehmen Bundesregierung in die Zange</a></p>
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		<title>Links 48</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 19:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Ermittlungen mit illegal gekauften Steuerdaten erlaubt Weltfremder Staatsvertrag Geheimdepeschen enthüllen Weltsicht der USA Unklares Lagebild nach dem Ende der Vorratsdatenspeicherung Experten für mehr Freiheiten beim Urheberrecht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/datencds100.html">Ermittlungen mit illegal gekauften Steuerdaten erlaubt</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732238,00.html">Weltfremder Staatsvertrag</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731389,00.html">Geheimdepeschen enthüllen Weltsicht der USA</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unklares-Lagebild-nach-dem-Ende-der-Vorratsdatenspeicherung-1147272.html">Unklares Lagebild nach dem Ende der Vorratsdatenspeicherung</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Experten-fuer-mehr-Freiheiten-beim-Urheberrecht-1144261.html">Experten für mehr Freiheiten beim Urheberrecht</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Links 47</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/26/links-47/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 18:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutscher Witwer klagt gegen Sterbehilfe-Verbot Staatliches Monopol muss Suchtbekämpfung dienen Kulturstaatsminister für abgemildertes &#8220;Three Strikes&#8221;-Modell Gewerkschaften fordern Maßnahmen gegen Copyright-Verstöße im Netz Unionspolitiker erhöhen Druck auf Justizministerin Datenschützer kritisiert wiederholte Forderung nach Vorratsdatenspeicherung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/sterbehilfe122.html">Deutscher Witwer klagt gegen Sterbehilfe-Verbot</a><br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F/Doc~EB53AE734B30E40A1BE6898F0290D7A00~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Staatliches Monopol muss Suchtbekämpfung dienen</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kulturstaatsminister-fuer-abgemildertes-Three-Strikes-Modell-1143193.html">Kulturstaatsminister für abgemildertes &#8220;Three Strikes&#8221;-Modell</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gewerkschaften-fordern-Massnahmen-gegen-Copyright-Verstoesse-im-Netz-1141071.html">Gewerkschaften fordern Maßnahmen gegen Copyright-Verstöße im Netz</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unionspolitiker-erhoehen-Druck-auf-Justizministerin-1141382.html">Unionspolitiker erhöhen Druck auf Justizministerin</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-kritisiert-wiederholte-Forderung-nach-Vorratsdatenspeicherung-1141093.html">Datenschützer kritisiert wiederholte Forderung nach Vorratsdatenspeicherung</a></p>
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		<title>Generaldebatte im Bundestag</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/24/generaldebatte-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 12:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Redebeitrag von Dr. Angela Merkel (CDU/CSU):]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Redebeitrag von Dr. Angela Merkel (CDU/CSU):</strong><br />
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		<item>
		<title>Links 46</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/19/links-46/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 19:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwere Mängel bei Ein-Euro-Jobs? Europarat wirft Griechenland folterähnliche Praktiken vor Terrorwarnung lässt Debatte über Vorratsdatenspeicherung aufflammen EU-Datenschützer kritisieren Pläne zur Weitergabe von Fluggastdaten CDU-Politiker für &#8220;Vermummungsverbot im Internet&#8221; [2. Update]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eineurojobs106.html">Schwere Mängel bei Ein-Euro-Jobs?</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,729667,00.html">Europarat wirft Griechenland folterähnliche Praktiken vor</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Terrorwarnung-laesst-Debatte-ueber-Vorratsdatenspeicherung-aufflammen-1138506.html">Terrorwarnung lässt Debatte über Vorratsdatenspeicherung aufflammen</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Datenschuetzer-kritisieren-Plaene-zur-Weitergabe-von-Fluggastdaten-1137166.html">EU-Datenschützer kritisieren Pläne zur Weitergabe von Fluggastdaten</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Politiker-fuer-Vermummungsverbot-im-Internet-2-Update-1136033.html">CDU-Politiker für &#8220;Vermummungsverbot im Internet&#8221; [2. Update]</a></p>
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		<item>
		<title>Offener Brief des AK Vorratsdatenspeicherung an Peter Schaar</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/16/offener-brief-des-ak-vorratsdatenspeicherung-an-peter-schaar/</link>
		<comments>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/16/offener-brief-des-ak-vorratsdatenspeicherung-an-peter-schaar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 17:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Schaar, nach einem erfreulich klaren Beschluss aus diesem Jahr &#8220;lehnt die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder die Vorratsdatenspeicherung grundsätzlich ab.&#8221; Zuletzt Anfang November 2010 haben die Datenschutzbeauftragten diese Position bekräftigt und festgestellt, angesichts der Forderungen von Sicherheitspolitikern nach einer schnellen Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung müsse man sich ernsthaft mit Alternativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Sehr geehrter Herr Schaar,</p>
<p>nach einem erfreulich klaren Beschluss aus diesem Jahr &#8220;lehnt die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder die Vorratsdatenspeicherung grundsätzlich ab.&#8221; Zuletzt Anfang November 2010 haben die Datenschutzbeauftragten diese Position bekräftigt und festgestellt, angesichts der Forderungen von Sicherheitspolitikern nach einer schnellen Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung müsse man sich ernsthaft mit Alternativen zum massenhaften anlass- und verdachtslosen Speichern von Verkehrsdaten der Telekommunikation auseinandersetzen. Als Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internetnutzern teilen und begrüßen wir die Ablehnung einer Vorratsdatenspeicherung, für die Datenschutzbeauftragte, Zivilgesellschaft, Berufsverbände und freiheitsfreundliche Politiker gemeinsam werben.</p>
<p>Mit Unverständnis und Bestürzen haben wir feststellen müssen, dass Sie mit dem neuerlichen Vorschlag einer ein- oder zweiwöchigen Erfassung aller unserer Verbindungen diesen Konsens verlassen haben. Die gesuchte &#8220;Alternative zur Vorratsdatenspeicherung&#8221; kann nicht eine Vorratsdatenspeicherung sein, egal wie &#8220;klein&#8221; oder &#8220;leicht&#8221; sie angeblich erscheinen mag!</p>
<p><strong>Jede Vorratsdatenspeicherung hat verheerende Folgen</strong></p>
<p>Sie haben die Auffassung vertreten, eine ein- oder zweiwöchige Vorratsdatenspeicherung sei ein &#8220;weitaus geringerer Eingriff&#8221; als eine sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung. Die Verkürzung des Zeitraums verringert allerdings nicht den Eingriff als solches. Eine Verkürzung des Speicherzeitraums würde nichts an den fatalen Wirkungen jeder verdachtslosen Totalspeicherung ändern:</p>
<p>Jede allgemeine Verbindungsdatenaufzeichnung setzt vertrauliche Tätigkeiten und Kontakte etwa zu Journalisten, Beratungsstellen oder Geschäftspartnern dem ständigen Risiko eines Bekanntwerdens durch Datenpannen und -missbrauch aus. Daneben schafft die Aufzeichnung von Verbindungsdaten das permanente Risiko, unschuldig einer Straftat verdächtigt, einer Wohnungsdurchsuchung oder Vernehmung unterzogen oder abgemahnt zu werden, denn Verbindungsdaten lassen nur auf den Inhaber eines Anschlusses rückschließen und nicht auf dessen Benutzer.</p>
<p>Das ständige Risiko von Nachteilen infolge von Kommunikationsprotokollen entfaltet eine enorme Abschreckungswirkung und vereitelt eine unbefangene Telefon- und Internetnutzung in sensiblen Situationen (z.B. anonyme Information von Journalisten, anonyme Meinungsäußerung im Internet, vertraulicher Austausch von Geschäftsgeheimnissen, vertrauliche Koordinierung politischer Proteste, psychologische, medizinische und juristische Beratung und Selbsthilfegruppen von Menschen in besonderen Situationen wie Notlagen und Krankheiten). Wenn gefährliche oder gefährdete Menschen nicht mehr ohne Furcht vor Nachteilen Hilfe suchen können, verhindert dies eine sinnvolle Prävention und kann sogar Leib und Leben Unschuldiger gefährden.</p>
<p>Jede massenhafte Erfassung des Informations- und Kommunikationsverhalten vollkommen Unschuldiger verstößt gegen die EU-Grundrechtecharta und die Europäische Menschenrechtskonvention. Der EU-Gerichtshof, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Rumänische Verfassungsgerichtshof haben flächendeckende Veröffentlichungen, Erfassungen oder Aufzeichnungen persönlicher Daten bereits als unverhältnismäßig verworfen. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Vorratsdatenspeicherung nur das Grundgesetz angewandt, nicht aber die ebenfalls zu beachtende EU-Grundrechtecharta und Europäische Menschenrechtskonvention geprüft.</p>
<p>Die Zulassung einer Vorratsdatenspeicherung wäre &#8211; wie Sie es selbst formuliert haben &#8211; ein großer Dammbruch auf dem Weg in die Überwachungsgesellschaft. Die globale Speicherung von Daten allein für eine mögliche künftige staatliche Verwendung würde allmählich alle Lebensbereiche erfassen, denn die vorsorgliche Protokollierung personenbezogener Daten ist für den Staat stets und in allen Bereichen nützlich. Wenn dem Staat die permanente Aufzeichnung des Verhaltens sämtlicher seiner Bürger ohne Anlass gestattet würde, würden schrittweise sämtliche Lebensbereiche in einer Weise registriert werden, wie es selbst unter früheren totalitären Regimes wie der DDR undenkbar war. Sicherlich wollen Sie nicht, dass der Staat &#8220;kurzfristig&#8221; erfassen lässt, wo Sie sich aufhalten, welche Bücher Sie lesen und mit wem Sie den Tag über sprechen und verkehren?</p>
<p><strong>Strafverfolgung braucht keine Vorratsdatenspeicherung</strong></p>
<p>Ausgangspunkt Ihrer Überlegungen ist die Feststellung, dass nicht gespeicherte Verbindungsdaten nicht an den Staat herausgegeben oder für diesen &#8220;eingefroren&#8221; werden können. Dies ist indes kein Nachteil der aktuellen Rechtslage, sondern &#8211; wie oben gezeigt &#8211; ihr entscheidender Vorteil.</p>
<p>Leider übernehmen Sie damit unbesehen die Behauptung maßloser Innenpolitiker, man brauche insbesondere bei Pauschaltarifen (&#8220;Flatrates&#8221;) eine Protokollierung jeder Verbindung, um Straftaten verfolgen zu können. Gerade weil Union und Polizeifunktionäre eine durchsichtige Kampagne für eine neuerliche Aufzeichnung aller Verbindungen betreiben, ist es wichtig, dass wir die Argumente dieser Kampagne widerlegen, anstatt sie als &#8220;berechtigte Einwände&#8221; zu bestätigen.</p>
<p>Die Annahme, dass sich Straftaten ohne Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten über das Verbindungsende hinaus nicht verfolgen ließen, ist falsch. Schon der Blick auf unser tägliches Leben zeigt, dass die meisten (ca. 55%) dem Staat bekannt gewordenen Straftaten aufgeklärt werden können, obwohl niemand mitschreibt, mit wem wir geredet, wo wir uns aufgehalten oder worüber wir informiert haben. Wie gelingt Strafverfolgung bei unbekannten Tätern?</p>
<p> * Teilweise werden Straftäter noch auf frischer Tat festgehalten und identifiziert. Dies ist auch im Internet möglich: Straftäter können während der bestehenden Verbindung auch ohne Vorratsdatenspeicherung &#8220;auf frischer Tat&#8221; identifiziert werden. Zurzeit dauert es allerdings noch viel zu lange, bis die Anzeige eines Internetdelikts zu einem sachkundigen Polizeibeamten gelangt und die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen vorgenommen werden.</p>
<p> * Teilweise werden Straftäter mithilfe von Spuren ausfindig gemacht. Im Internet ist das auch ohne Vorratsdatenspeicherung möglich. Beispielsweise handelt es sich bei 82% der polizeilich registrierten Internetdelikte um Betrug. Hier kann man oftmals erfolgreich der Spur des erschwindelten Geldes bzw. der bestellten Waren folgen.</p>
<p> * Teilweise werden Straftäter ertappt, wenn sie zurück kehren. Im Internet funktioniert dies beispielsweise, wenn sich der Straftäter erneut bei dem Dienst anmeldet, über den er seine Straftat begangen oder bekannt gegeben hat (z.B. Auktionshaus, Chat-Dienst, E-Mail-Konto). Beispielsweise konnte das Bundeskriminalamt auf diese Weise einen Mann, der in einem Internetchat über einen Kindesmissbrauch berichtet hatte, im März 2010 dingfest machen, obwohl der genutzte Zugangsanbieter Verbindungsdaten nicht verdachtslos auf Vorrat speichert.</p>
<p>Die Verfolgung von Straftaten wird durch das Internet nicht erschwert, sondern enorm erleichtert. Ohne Totalerfassung sämtlicher Verbindungen werden Internetdelikte sehr viel häufiger aufgeklärt (zu über 70%) als sonstige Straftaten (zu etwa 55%). Solange dies so ist, besteht überhaupt kein Anlass für eine blindwütige Erfassung sämtlicher Kontakte, Bewegungen und Internetnutzungen völlig unschuldiger Menschen. Die äußerst hohen Aufklärungsraten bei Internetdelikten ohne Vorratsdatenspeicherung wurden übrigens zuletzt im Jahr 2008 erzielt, als schon 86% der Deutschen eine Internet-Flatrate nutzen. Dies beweist, dass eine wirksame Strafverfolgung auch bei Pauschaltarifen (&#8220;Flatrates&#8221;) ohne verdachtslose Aufzeichnung jeder Verbindung möglich ist.</p>
<p>Es ist nicht nachzuweisen, dass eine Vorratsdatenspeicherung überhaupt einen statistisch signifikanten Beitrag zu der Zahl der aufgeklärten Straftaten leistet. Dabei ist erstens zu berücksichtigen, dass überhaupt nur 3% aller Straftaten im Internet begangen werden und in nicht einmal 0,01% aller Strafverfahren auf Vorratsdaten zugegriffen wurde. Zweitens kam es nach einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts im Auftrag des Bundesjustizministeriums in 72% der Ermittlungsverfahren mit erfolgreicher Verbindungsdatenabfrage gleichwohl zu keiner Verurteilung.</p>
<p>In Deutschland wurde vor Beginn der Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten sogar ein größerer Anteil der Internetdelikte aufgeklärt (79,8%) als nach Inkrafttreten der Internet-Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2009 (75,7%). Zu erklären ist dieser erstaunliche Befund mit den kontraproduktiven Wirkungen einer Totalerfassung aller Verbindungen. Werden sämtliche Verbindungen erfasst, wächst das Bewusstsein der Rückverfolgbarkeit jeder Internetnutzung und werden in zunehmendem Maß Umgehungsmöglichkeiten (z.B. Internet-Cafés, offene Internetzugänge (WLAN), Anonymisierungsdienste, öffentliche Telefone, unregistrierte Handykarten) genutzt, die dann selbst bei Verdacht einer Straftat keine gezielten Ermittlungen mehr zulassen, wo sie ohne Vorratsdatenspeicherung noch möglich gewesen wären.</p>
<p><strong>Das Bundesverfassungsgericht</strong></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat Quick Freeze als Alternative zur Vorratsdatenspeicherung keineswegs verworfen. Es hat lediglich festgestellt, der Gesetzgeber dürfe nach dem Grundgesetz eine sechsmonatige Speicherung aller Telekommunikationsverkehrsdaten als erforderlich beurteilen, weil eine gezielte Aufbewahrung nicht in jedem Einzelfall so wirksam sei wie eine globale und pauschale Vorratsdatenspeicherung. Die verfassungsrechtliche Hürde der &#8220;Erforderlichkeit&#8221; ist allerdings äußerst niedrig: Schon eine einzige Bagatellstraftat, die nur durch Vorratsdatenspeicherung aufzuklären ist, verhilft der radikalen Vorratsdatenspeicherung über die Erforderlichkeitshürde, selbst wenn insgesamt betrachtet ohne Vorratsdatenspeicherung sogar mehr Straftaten aufgeklärt werden können (was das Bundesverfassungsgericht übrigens nicht bestreitet).</p>
<p>Für die politische Debatte über die Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit einer verdachtslosen Erfassung sämtlicher Verbindungen kann das minimale verfassungsrechtliche Erforderlichkeitsgebot nicht maßgeblich sein. Politisch ist vielmehr entscheidend, dass im Internet keine rechtsfreien Räume entstehen und Internetdelikte ebenso wirksam aufgeklärt werden können wie außerhalb des Internet begangene Delikte. Dies ist, wie oben erläutert, auch ohne Vorratsdatenspeicherung gewährleistet.</p>
<p><strong>Strafverfolger und Opferverbände überzeugen</strong></p>
<p>Sie mahnen eine Lösung an, die auch Strafverfolger und Opferverbände überzeugt. Wer als Politiker, Strafverfolger oder Opferverband unbefangen und sachorientiert entscheidet, wird sich von den genannten Belegen der Überflüssigkeit einer Vorratsdatenspeicherung überzeugen lassen. Er wird verstehen, dass eine Vorratsdatenspeicherung, die den Schutz von Menschenleben gefährdet, Datenmissbrauch fördert, Korruption begünstigt, Arbeitsplätze aufs Spiel setzt und die Ermittlung von Straftätern behindert, kontraproduktiv, inakzeptabel und verfehlt ist.</p>
<p>Demgegenüber werden Sie festgestellt haben, dass der &#8220;Kompromissvorschlag&#8221; einer ein- oder zweiwöchigen Vorratsdatenspeicherung weder Befürworter noch Gegner einer protokollierungsfreien Telekommunikation zu überzeugen vermochte. Schon viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen in der Datenschutzkonferenz hat der Vorschlag nicht überzeugt. Die Gegner einer protokollierungsfreien Telekommunikation haben erst Recht bloß mit der Forderung nach weitaus längeren Speicherfristen geantwortet.</p>
<p><strong>Kommunikationsfreiheit politisch klug verteidigen</strong></p>
<p>Sie haben Ihren Vorschlag in der Annahme vorgelegt, es sei ausgeschlossen, dass die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung fallen wird. Wir teilen Ihren Grundansatz, dass auf europäischer Ebene ein Gegenmodell zur Vorratsdatenspeicherung gebraucht wird. Schon seit Monaten wirbt die Zivilgesellschaft europaweit und insbesondere bei der EU-Kommission für ein solches Gegenmodell.</p>
<p>Wir fordern dabei nicht die ersatzlose Streichung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, weil dies die nationalen Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung nicht stoppen würde. Gemeinsam mit 100 Organisationen europaweit fordern wir vielmehr die &#8220;Abschaffung der EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung zugunsten eines Systems zur schnellen Sicherstellung und gezielten Aufzeichnung von Verkehrsdaten, wie es in der Cybercrime-Konvention des Europarats vereinbart worden ist&#8221;. Wir fordern also ein Verfahren zur schnellen Sicherstellung und gezielten Aufzeichnung von Verkehrsdaten, verbunden mit einem europaweiten Verbot einer verdachtslosen und flächendeckenden Totalspeicherung. Das ist unser Gegenmodell zur Vorratsdatenspeicherung.</p>
<p>Auch für den Fall, dass dieses Modell nicht europaweit durchzusetzen sein sollte, liegt ein Vorschlag auf dem Tisch: Danach würde die EU wenigstens den nationalen Volksvertretern und Verfassungsgerichten die Wahl überlassen, ob sie sich für eine (möglichst eingeschränkte) Vorratsdatenspeicherung oder aber für das bewährte Verfahren gezielter Aufbewahrungsanordnungen entscheiden. Wenn sich mehrere Mitgliedsstaaten für dieses Modell aussprechen und es im Europaparlament auf Akzeptanz stößt, bestehen durchaus Realisierungschancen. Das verfehlte Grundprinzip einer anlasslosen Totalerfassung muss dazu nicht akzeptiert werden.</p>
<p><strong>Appell</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Schaar, wir schätzen Ihre Arbeit als Bundesbeauftragter für den Datenschutz und haben großen Respekt davor. Im Hinblick auf die große Verantwortung, die Sie als Bundesdatenschutzbeauftragter tragen, appellieren wir an Sie, jeder verdachtsunabhängigen Speicherung von Kommunikations- und Verbindungsdaten, die der grundgesetzlich geschützten Sphäre privater Lebensführung zuzurechnen sind, unabhängig von der Dauer der Speicherung entschieden entgegen zu treten.</p>
<p>Gerade in der jetzigen politischen Situation brauchen wir Ihre Unterstützung bei unserer Werbung für das Modell einer gezielten Strafverfolgung, das sich neben Deutschland auch in vielen weiteren Staaten wie Österreich, Schweden, Griechenland und Kanada bewährt hat. Bitte fallen Sie uns bei unserem europaweiten Werben für gezielte Strafverfolgung nicht zur Unzeit in den Rücken, sondern unterstützen Sie unsere europaweite Koalition gegen Vorratsdatenspeicherung nach Kräften. Wir würden es beispielsweise begrüßen, wenn Sie die deutschen Befürworter einer protokollierungsfreien Telekommunikation zu einem gemeinsamen Gespräch und Strategietreffen einladen würden.</p>
<p>Seien Sie sich unserer Unterstützung versichert, wenn es um die Entwicklung von und Werbung für Alternativen zu einer globalen und pauschalen Erfassung unserer Kommunikation geht.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß,
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/407/1/lang,de/">AK Vorratsdatenspeicherung</a></p>
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		<title>Links 45</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 18:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Amnesty fordert Ermittlungen gegen Bush Deutsch als Sprache soll ins Grundgesetz Bundestagspräsident kritisiert Hauruck-Gesetze Experten plädieren für Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes FDP: Quick Freeze als &#8220;verfassungskonforme Alternative zur Vorratsdatenspeicherung&#8221; US-Bürgerrechtler: Nacktscanner sind ineffektiv und gesetzeswidrig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/bush408.html">Amnesty fordert Ermittlungen gegen Bush</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,728206,00.html">Deutsch als Sprache soll ins Grundgesetz</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727717,00.html">Bundestagspräsident kritisiert Hauruck-Gesetze</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Experten-plaedieren-fuer-Aufhebung-des-Zugangserschwerungsgesetzes-1134581.html">Experten plädieren für Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/FDP-Quick-Freeze-als-verfassungskonforme-Alternative-zur-Vorratsdatenspeicherung-1134049.html">FDP: Quick Freeze als &#8220;verfassungskonforme Alternative zur Vorratsdatenspeicherung&#8221;</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Buergerrechtler-Nacktscanner-sind-ineffektiv-und-gesetzeswidrig-1132540.html">US-Bürgerrechtler: Nacktscanner sind ineffektiv und gesetzeswidrig</a></p>
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		<title>Schaar für Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/12/schaar-fuer-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 18:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar ist für die Vorratsdatenspeicherung: Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, hat sich auf einer Datenschutztagung für eine Speicherung der Verbindungsdaten &#8220;von einigen wenigen Tagen&#8221; ausgesprochen, &#8220;damit die Strafverfolger überhaupt eine Chance haben&#8221;. Der &#8220;Quick Freeze Plus&#8221; hat mit Quick Freeze nichts, mit Vorratsdatenspeicherung sehr viel zu tun. Beim Quick Freeze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorratsdatenspeicherung-Schaar-schlaegt-Quick-Freeze-Plus-vor-1135898.html">Bundesdatenschutzbeauftragter</a> Peter Schaar ist für die Vorratsdatenspeicherung:</p>
<blockquote><p>
Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, hat sich auf einer Datenschutztagung für eine Speicherung der Verbindungsdaten &#8220;von einigen wenigen Tagen&#8221; ausgesprochen, &#8220;damit die Strafverfolger überhaupt eine Chance haben&#8221;.
</p></blockquote>
<p>Der &#8220;Quick Freeze Plus&#8221; hat mit Quick Freeze nichts, mit Vorratsdatenspeicherung sehr viel zu tun.</p>
<p>Beim Quick Freeze werden die Daten eines bestimmten Verdächtigen auf Zuruf der Polizei oder Staatsanwaltschaft bei konkretem Verdacht für einen bestimmten Zeitraum gespeichert. Anschließend beantragt die Polizei oder Staatsanwaltschaft beim Gericht die Herausgabe der Daten.</p>
<p>Der Vorschlag von Schaar sieht jedoch die Speicherung der Daten aller Bürger ohne Anlass und Verdacht für 14 Tage vor. Das ist eine Vorratsdatenspeicherung und kein Quick Freeze!</p>
<p>Die Begründung für die Vorratsdatenspeicherung ist, dass einige Verbrechen aufgrund fehlender Daten nicht aufgeklärt werden können. Mit dieser Begründung kann man alle Daten, z.B. Bankdaten, Mautdaten, Telekommunikationsdaten, für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr, 10 Jahre, 100 Jahre, speichern. Es gibt immer ein Verbrechen, das aufgrund fehlender Daten nicht aufgeklärt werden kann!</p>
<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sollte deshalb mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückzutreten!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wahlausschuss des Bundestags wählt Bundesverfassungsrichter</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/11/11/wahlausschuss-des-bundestags-waehlt-bundesverfassungsrichter/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 15:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wahlausschuss des Bundestags hat drei Bundesverfassungsrichter gewählt: Mit der nötigen Zweidrittelmehrheit hat der Wahlausschuss des Bundestags drei neue Richter für das Bundesverfassungsgericht gewählt. Die Wahl der Bundesverfassungsrichter ist einer Demokratie unwürdig und nach dem Grundgesetz verfassungswidrig. Das Grundgesetz bestimmt, dass die Hälfte der Bundesverfassungsrichter vom Bundestag gewählt wird. Tatsächlich wird die Hälfte der Bundesverfassungsrichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.faz.net/s/RubD5CB2DA481C04D05AA471FA88471AEF0/Doc~E7042A7A939624A768A67442091A701AF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wahlausschuss des Bundestags</a> hat drei Bundesverfassungsrichter gewählt:</p>
<blockquote><p>
Mit der nötigen Zweidrittelmehrheit hat der Wahlausschuss des Bundestags drei neue Richter für das Bundesverfassungsgericht gewählt.
</p></blockquote>
<p>Die Wahl der Bundesverfassungsrichter ist einer Demokratie unwürdig und nach dem Grundgesetz verfassungswidrig.</p>
<p>Das Grundgesetz bestimmt, dass die Hälfte der Bundesverfassungsrichter vom Bundestag gewählt wird. Tatsächlich wird die Hälfte der Bundesverfassungsrichter vom Wahlausschuss des Bundestags in geheimer Sitzung gewählt.</p>
<p>Öffentlichkeit und Transparenz sind Voraussetzungen für Demokratie und Rechtsstaat. Diese Voraussetzungen sind bei der Wahl der Bundesverfassungsrichter nicht gewährleistet!</p>
<p>Warum wählt der Bundestag bzw. der Wahlausschuss des Bundestags die Bundesverfassungsrichter? Eine Alternative wäre, dass das Volk die Bundesverfassungsrichter direkt wählt.</p>
<p>Ein Gegenargument ist, dass bei einer Direktwahl der Bundesverfassungsrichter durch das Volk die Qualifikation der Bewerber nicht gewährleistet wäre.</p>
<p>In Deutschland wird der Bundestag direkt vom Volk gewählt, obwohl die Qualifikation der Bewerber nicht gewährleistet ist; im Ausland wird der Präsident direkt vom Volk gewählt, obwohl die Qualifikation der Bewerber nicht gewährleistet ist.</p>
<p>In beiden Fällen ist das Volk in der Lage, eine selbstständige Entscheidung zu treffen. Ich bin überzeugt, dass das Volk auch bei einer Direktwahl der Bundesverfassungsrichter in der Lage wäre, eine selbstständige Entscheidung zu treffen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sitzung des Petitionsausschusses zum Bedingungslosen Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 15:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" width="400" height="255" id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;"><param name="movie" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"/><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=851777$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /></object></p>
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		<title>Links 44</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 19:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Hausbesuch bei 1,3 Milliarden Chinesen Datenschutzbeauftragte warnen vor Volltextsuche bei Verfassungsschutz und Polizei Kanada will auf Vorratsdatenspeicherung verzichten Gerangel um die Vorratsdatenspeicherung dauert an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/china1102.html">Hausbesuch bei 1,3 Milliarden Chinesen</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzbeauftragte-warnen-vor-Volltextsuche-bei-Verfassungsschutz-und-Polizei-1131172.html">Datenschutzbeauftragte warnen vor Volltextsuche bei Verfassungsschutz und Polizei</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kanada-will-auf-Vorratsdatenspeicherung-verzichten-1130102.html">Kanada will auf Vorratsdatenspeicherung verzichten</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gerangel-um-die-Vorratsdatenspeicherung-dauert-an-1129498.html">Gerangel um die Vorratsdatenspeicherung dauert an</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Links 43</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/10/07/links-43/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 16:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liberalismusblog.de/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Nur wer zahlt, wird gelöscht USA wollen mehr Daten aus Europa absaugen Anti-Piraterie-Abkommen ACTA muss durch den Bundestag Erste Warnungen an mutmaßliche Urheberrechtsverletzer in Frankreich BKA: &#8220;Erhebliches Ermittlungsdefizit&#8221; durch fehlende Datenspeicherung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E27E396C05367461DB19185DBD037598D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Nur wer zahlt, wird gelöscht</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,721663,00.html">USA wollen mehr Daten aus Europa absaugen</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anti-Piraterie-Abkommen-ACTA-muss-durch-den-Bundestag-1103594.html">Anti-Piraterie-Abkommen ACTA muss durch den Bundestag</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erste-Warnungen-an-mutmassliche-Urheberrechtsverletzer-in-Frankreich-1101512.html">Erste Warnungen an mutmaßliche Urheberrechtsverletzer in Frankreich</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BKA-Erhebliches-Ermittlungsdefizit-durch-fehlende-Datenspeicherung-1100870.html">BKA: &#8220;Erhebliches Ermittlungsdefizit&#8221; durch fehlende Datenspeicherung</a></p>
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		<title>Links 42</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/10/01/links-42/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 17:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland begleicht letzte Kriegsschulden Unionsvize drängt weiter auf stärkere Internetüberwachung Showdown zwischen Befürwortern und Gegnern von Websperren in Brüssel EU-Kommission plädiert weiter für Websperren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/kriegsschulden100.html">Deutschland begleicht letzte Kriegsschulden</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unionsvize-draengt-weiter-auf-staerkere-Internetueberwachung-1099398.html">Unionsvize drängt weiter auf stärkere Internetüberwachung</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Showdown-zwischen-Befuerwortern-und-Gegnern-von-Websperren-in-Bruessel-1098799.html">Showdown zwischen Befürwortern und Gegnern von Websperren in Brüssel</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plaediert-weiter-fuer-Websperren-1098160.html">EU-Kommission plädiert weiter für Websperren</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfassungsbeschwerde gegen Volkszählung nicht zur Entscheidung angenommen</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/10/01/verfassungsbeschwerde-gegen-volkszaehlung-nicht-zur-entscheidung-angenommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 17:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Volkszählung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liberalismusblog.de/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung nicht zur Entscheidung angenommen: Das Gericht nahm die vom &#8220;Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung&#8221; unterstützte Beschwerde gegen das &#8220;Zensusgesetz 2011&#8243; nicht zur Entscheidung an. Die Beschwerdeschrift erfülle nicht die Mindestanforderungen an die Begründung von Verfassungsbeschwerden. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist vermutlich formal korrekt, aber sicherlich rechtsstaatlich sehr problematisch! Einzelne Paragraphen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,720784,00.html">Bundesverfassungsgericht</a> hat die Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung nicht zur Entscheidung angenommen:</p>
<blockquote><p>
Das Gericht nahm die vom &#8220;Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung&#8221; unterstützte Beschwerde gegen das &#8220;Zensusgesetz 2011&#8243; nicht zur Entscheidung an. Die Beschwerdeschrift erfülle nicht die Mindestanforderungen an die Begründung von Verfassungsbeschwerden.
</p></blockquote>
<p>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist vermutlich formal korrekt, aber sicherlich rechtsstaatlich sehr problematisch!</p>
<p>Einzelne Paragraphen können verfassungswidrig sein, aber einzelne Gesetze und die Kombination mehrerer Gesetze können auch verfassungswidrig sein. Gegen einzelne Paragraphen kann man Verfassungsbeschwerde einreichen, aber gegen einzelne Gesetze und die Kombination mehrerer Gesetze kann man keine Verfassungsbeschwerde einreichen!</p>
<p>Jeder Bürger sollte das Recht haben, Verfassungsbeschwerden gegen einzelne Paragraphen, einzelne Gesetze und die Kombination mehrerer Gesetze einzureichen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzsperren bedeuten Wegsehen statt Handeln</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/09/30/netzsperren-bedeuten-wegsehen-statt-handeln/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 18:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre gesperrt, in 30 Minuten gelöscht – desaströse Bilanz der Sperrpolitik Internetsperren werden als angeblich wirksame Lösung gegen die Verbreitung von Kinderpornografie angepriesen. Seit Jahren setzen Länder wie Großbritannien, Schweden und Dänemark dieses Mittel ein. Doch ein Praxistest des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Bürgerrechtsorganisationen zeigt: Statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
<strong>Zwei Jahre gesperrt, in 30 Minuten gelöscht – desaströse Bilanz der Sperrpolitik</strong></p>
<p>Internetsperren werden als angeblich wirksame Lösung gegen die Verbreitung von Kinderpornografie angepriesen. Seit Jahren setzen Länder wie Großbritannien, Schweden und Dänemark dieses Mittel ein. Doch ein Praxistest des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Bürgerrechtsorganisationen zeigt: Statt Missbrauch zu bekämpfen, dienen die Internetsperren in der Praxis dazu, Versäumnisse der Politik und der Polizeibehörden zu übertünchen. Webseiten bleiben zum Teil jahrelang auf den Sperrlisten, obwohl sie bereits gelöscht sind oder einfach zu löschen wären.</p>
<p>Warum das so ist und wie gegen die Täter vorgegangen werden kann, zeigt eine aktuelle Analyse verschiedener Sperrlisten aus Schweden und Dänemark durch den AK Zensur. Dabei wurden 167 Einträge von einem speziell entwickelten Programm als repräsentatives Beispiel für derzeit in Dänemark blockierte Webseiten herausgesucht, kategorisiert und nach Herkunftsländern geordnet. „Das Ergebnis ist eine Blamage für die Strafverfolgungsbehörden“, so Alvar Freude vom AK Zensur: „Von diesen 167 Einträgen enthielten lediglich drei Seiten tatsächlich Inhalte, die als Kinderpornografie eingestuft werden können.“ Zwei dieser drei Seiten waren schon seit 2008 auf der dänischen Liste verzeichnet und stehen bzw. standen zudem in Norwegen, Finnland und Schweden auf der Sperrliste. Obwohl diese Einträge in mehreren Ländern seit zwei Jahren bekannt waren, gab es offensichtlich keine Versuche von Seiten der Strafverfolgungsbehörden, diese verbotenen Inhalte aus dem Netz zu entfernen.</p>
<p>Dies ist umso erstaunlicher, als es dem AK Zensur gelang, mittels einfacher E-Mails zwei aus den USA verbreitete Webseiten auch am Wochenende (Freitag Nacht) binnen 30 Minuten entfernen zu lassen. Eine dritte Webseite wurde am Dienstag innerhalb von drei Stunden nach Meldung von der indischen Domain-Vergabestelle abgeschaltet. Die Inhalte lagen auf einem Server in den Niederlanden. „Die Entfernung dieser menschenverachtenden Inhalte und die Strafverfolgung gegen die Täter muss oberste Priorität haben. Netzsperren erreichen aber genau das Gegenteil“, so Alvar Freude, der die Aktion durchgeführt hat.</p>
<p>Auch die Analyse der restlichen Inhalte der skandinavischen Sperrliste zeigte erneut die Wirkungslosigkeit dieses Instruments. So waren weit über die Hälfte der dort verzeichneten Seiten bereits gelöscht – die Einträge bestehen aber nach wie vor. Es scheint den Ermittlern nach dem Motto „fire &#038; forget“ nur um den Eintrag auf der Liste zu gehen, nicht aber um eine wirksame Verfolgung der Taten und Täter oder um die verfassungsrechtlich gebotene Tilgung von nicht (mehr) relevanten Adressen aus der Sperrliste.</p>
<p>„Dass dieses Mittel der Sperren nun auch auf der EU-Ebene als Allheilmittel angepriesen wird, ist skandalös“, so Vera Bunse vom AK Zensur. So versucht die EU-Kommissarin Cecilia Malmström derzeit mit einer EU-Richtlinie Fakten zu schaffen &#8211; und die Internet-Sperrlisten für alle europäischen Länder zur Pflicht zu machen. Fragen nach den bisherigen Erfolgen der Maßnahme werden abgebügelt. Vera Bunse weiter: „Offenbar gilt nicht nur beim Bundeskriminalamt (BKA), sondern auch in der Politik das Motto &#8216;Verstecken statt Verfolgen&#8217;“.</p>
<p>„Netzsperren bedeuten Wegsehen statt Handeln“, fasst Alvar Freude die Diskussion zusammen. „Es ist an der Zeit, dass die Politik ihr Handeln sinnvoll ausrichtet: Sie sollte sich auf den Grundsatz &#8216;Löschen und Täter verfolgen statt Inhalte verstecken und Täter schützen&#8217; einigen.“
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://ak-zensur.de/2010/09/wegsehen-statt-handeln.html">AK Zensur</a></p>
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		<title>Links 41</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 17:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Solidaritätszuschlag darf weiter erhoben werden Jeder Bürger ist mit 21.000 Euro im Minus Brüssel plant neue Abkommen zum Transfer von Fluggastdaten Bericht über &#8220;geistige Eigentumsrechte&#8221; passiert EU-Parlament EU-Parlament stimmt über Vorgehen gegen illegales Filesharing ab]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/solidaritaetszuschlag108.html">Solidaritätszuschlag darf weiter erhoben werden</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,719139,00.html">Jeder Bürger ist mit 21.000 Euro im Minus</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bruessel-plant-neue-Abkommen-zum-Transfer-von-Fluggastdaten-1083406.html">Brüssel plant neue Abkommen zum Transfer von Fluggastdaten</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-ueber-geistige-Eigentumsrechte-passiert-EU-Parlament-1083846.html">Bericht über &#8220;geistige Eigentumsrechte&#8221; passiert EU-Parlament</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-stimmt-ueber-Vorgehen-gegen-illegales-Filesharing-ab-1082828.html">EU-Parlament stimmt über Vorgehen gegen illegales Filesharing ab</a></p>
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		<title>Links 40</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Koalition einigt sich bei Sicherungsverwahrung Karlsruhe stärkt Europäischen Gerichtshof Elektronischer Personalausweis: Wissens- oder Sicherheitsdefizite? [Update] Elektronischer Personalausweis: Sicherheitsdefizite bei Lesegeräten [Update] Shooter-Erlebnis für Bundestagsabgeordnete [Update]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713940,00.html">Koalition einigt sich bei Sicherungsverwahrung</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713885,00.html">Karlsruhe stärkt Europäischen Gerichtshof</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronischer-Personalausweis-Wissens-oder-Sicherheitsdefizite-Update-1065519.html">Elektronischer Personalausweis: Wissens- oder Sicherheitsdefizite? [Update]</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronischer-Personalausweis-Sicherheitsdefizite-bei-Lesegeraeten-Update-1064338.html">Elektronischer Personalausweis: Sicherheitsdefizite bei Lesegeräten [Update]</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Shooter-Erlebnis-fuer-Bundestagsabgeordnete-Update-1064253.html">Shooter-Erlebnis für Bundestagsabgeordnete [Update]</a></p>
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		<title>Links 39</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 17:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo Politik höchstrichterlich gestoppt wurde Keine schnelle Einigung bei Vorratsdatenspeicherung Neue Kritik an Urteil zur Vorratsdatenspeicherung BKA verzeichnet wachsenden Erfolg beim Löschen von Kinderpornos Provider: &#8220;Löschen statt Sperren&#8221; funktioniert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/gesetzgebervorgericht100.html">Wo Politik höchstrichterlich gestoppt wurde</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Keine-schnelle-Einigung-bei-Vorratsdatenspeicherung-1063003.html">Keine schnelle Einigung bei Vorratsdatenspeicherung</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Kritik-an-Urteil-zur-Vorratsdatenspeicherung-1061721.html">Neue Kritik an Urteil zur Vorratsdatenspeicherung</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BKA-verzeichnet-wachsenden-Erfolg-beim-Loeschen-von-Kinderpornos-1060985.html">BKA verzeichnet wachsenden Erfolg beim Löschen von Kinderpornos</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Provider-Loeschen-statt-Sperren-funktioniert-1060092.html">Provider: &#8220;Löschen statt Sperren&#8221; funktioniert</a></p>
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		<title>Links 38</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[EU-Kommission fordert eigene Einnahmequellen Guttenberg plant Freiwilligen-Armee GVU lehnt Verantwortung für fälschliche Videosperrungen ab Videoportal sperrte Filme wegen falscher GVU-Behauptungen [Update] Kampf gegen Online-Kinderpornos: Hürden, Erfolge und Zusammenarbeit Nach Streit um Sicherungsverwahrung: Debatte um Internet-Pranger für Schwerkriminelle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eueinnahmen100.html">EU-Kommission fordert eigene Einnahmequellen</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711616,00.html">Guttenberg plant Freiwilligen-Armee</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/GVU-lehnt-Verantwortung-fuer-faelschliche-Videosperrungen-ab-1057653.html">GVU lehnt Verantwortung für fälschliche Videosperrungen ab</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Videoportal-sperrte-Filme-wegen-falscher-GVU-Behauptungen-Update-1053410.html">Videoportal sperrte Filme wegen falscher GVU-Behauptungen [Update]</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kampf-gegen-Online-Kinderpornos-Huerden-Erfolge-und-Zusammenarbeit-1052752.html">Kampf gegen Online-Kinderpornos: Hürden, Erfolge und Zusammenarbeit</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-Streit-um-Sicherungsverwahrung-Debatte-um-Internet-Pranger-fuer-Schwerkriminelle-1052328.html">Nach Streit um Sicherungsverwahrung: Debatte um Internet-Pranger für Schwerkriminelle</a></p>
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		<title>Netzneutralität ist der Schlüssel zur Wahrung des freien Internets!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen ein freies und offenes Internet sicherstellen. Ein freies Internet ohne staatliche oder wirtschaftliche Eingriffe ist Garant für freien Meinungsaustausch weltweit und damit die direkte Ableitung des Rechts auf Meinungsfreiheit. Netzneutralität ist elementar für unsere Demokratie. Netzneutralität fördert die Entfaltung kreativer und ökonomischer Potentiale und sichert damit das Innovationspotential des Internets. Die Innovationsfähigkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
<strong>Wir wollen ein freies und offenes Internet sicherstellen.</strong></p>
<p>Ein freies Internet ohne staatliche oder wirtschaftliche Eingriffe ist Garant für freien Meinungsaustausch weltweit und damit die direkte Ableitung des Rechts auf Meinungsfreiheit. Netzneutralität ist elementar für unsere Demokratie.</p>
<p>Netzneutralität fördert die Entfaltung kreativer und ökonomischer Potentiale und sichert damit das Innovationspotential des Internets. Die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft wird gestärkt wenn Entwicklungen frei online verfügbar sind und auch in neuen kollaborativen Ansätzen weiterentwickelt werden können. Innovationen brauchen Offenheit – die Möglichkeiten des Internets auf einige wenige Privilegierte zu beschränken, läuft dem entgegen.</p>
<p>Netzneutralität ist in unserer heutigen Gesellschaft sozial geboten. Sie verringert die digitale Spaltung, da die Übertragung von Internetinhalten nicht allein von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Anbietenden oder Nutzenden abhängig ist. Netzneutralität sichert somit den Zugang zu Wissen und Informationen unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsort, Einkommen, sozialer Schicht und ökonomischer Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Die Aufgabe der Netzneutralität würde ein Zwei-Klassen Internet befördern, wo sich die großen Medien- und Internetkonzerne dieser Welt ihr eigenes Netz schaffen, und alternative und neue Anbieter damit verdrängt werden bzw. hinten anstehen müssten. Die zunehmende Kommerzialisierung vieler Dienstleistungen durch ein Aufbrechen der Netzneutralität im Internet und die damit einhergehende Monopolisierung, schränkt gerade die kreativen Potentiale des Internets und die Teilhabe daran erheblich ein. Ein Ende der Netzneutralität wäre innovationsfeindlich, da Neuentwicklungen ohne die finanzielle Ausstattung zum Erwerb der positiven Unterstützung der Internetanbieter, nicht mehr die Möglichkeit hätten sich einem Massenpublikum zu präsentieren. Bestehende Unternehmen könnten sich diesen priviligierten Zugang noch erkaufen, Neue meist nicht. Die Pluralität im Internet würde sinken und gefestigte Strukturen einseitig gestärkt.</p>
<p>Ohne Netzneutralität würde zunehmend eine Priorisierung durch die Internetanbieter stattfinden, entweder von eigenen Angeboten oder von Angeboten, die es sich leisten können, den privilegierten Zugang zu erwerben. Exklusive Partnerschaften zwischen Unternehmen würden zunehmen und gleichzeitig den wichtigen Grundsatz des freien Zugangs zum Internet künstlich beschränken. Die fatale Konsequenz: Statt Qualität, Sicherheit und Kreativität diktiert das Geld, welche Angebote im Internet nutzbar sind und welche nicht. Datenpakete würden nicht länger wie heute in den überwiegenden Fällen unabhängig von Inhalt und Anwendung gleichberechtigt übertragen werden.</p>
<p>Daher setzen wir uns für die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, für die Netzneutralität, ein. Wir sehen mit dem möglichen Ende der Netzneutralität eine ganz erhebliche Gefahr für die digitale Gleichberechtigung und Teilhabe in Deutschland, Europa und der Welt . Das Ende der Netzneutralität wäre das Ende des freien Internets wie wir es kennen. Wir lehnen es mit aller Deutlichkeit ab, wenn Internetanbieter bereit sind, die Netzneutralität (und damit auch die Meinungsfreiheit im Internet) aufzugeben. Sei es , um diese als Spielball gegen staatliche Regulierung der Netzinfrastruktur einzusetzen oder sie aus Interessen der kurzfristigen Gewinnmaximierung zu missbrauchen. Vielmehr muss schneller und konsequenter in die Infrastruktur des Netzes investiert werden, statt die zunehmende Drosselung des Internets und Verknappung der Bandbreite voranzutreiben. Netzmanagement darf weder eine inhaltliche, politische noch ökonomische Kontrolle inne haben.</p>
<p>Netzneutralität ist notwendig für die zukünftige freie und kreative Entfaltung des Internets. Daher fordern wir die gesetzliche Verankerung der Netzneutralität.
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://pro-netzneutralitaet.de/erklaerung">Initiative Pro Netzneutralität</a></p>
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		<title>Links 37</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/08/06/links-37/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[7000 Gesetze in 60 Jahren Verfassungsrichter streiten über Inlandseinsatz der Bundeswehr US-Bürgerrechtler sammeln weiter Argumente gegen Nacktscanner Flughafen Manchester zieht positives Fazit von Nacktscanner-Einsatz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/gesetzesflut100.html">7000 Gesetze in 60 Jahren</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,709863,00.html">Verfassungsrichter streiten über Inlandseinsatz der Bundeswehr</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Buergerrechtler-sammeln-weiter-Argumente-gegen-Nacktscanner-1050665.html">US-Bürgerrechtler sammeln weiter Argumente gegen Nacktscanner</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Flughafen-Manchester-zieht-positives-Fazit-von-Nacktscanner-Einsatz-1050229.html">Flughafen Manchester zieht positives Fazit von Nacktscanner-Einsatz</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestattungen ohne Sarg</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/08/06/bestattungen-ohne-sarg/</link>
		<comments>http://www.liberalismusblog.de/2010/08/06/bestattungen-ohne-sarg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Senat von Berlin will Bestattungen ohne Sarg zulassen: In dieser Woche hat der rot-rote Berliner Senat einen Entwurf für ein Integrationsgesetz vorgelegt. Darin ist vorgesehen, künftig Bestattungen auch ohne Sarg zuzulassen. Der Entwurf des Senats von Berlin ist im Prinzip richtig: Jeder sollte das Recht haben, die Art und Weise der Bestattung frei zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E03A2C280AC724FDC86B42C0222BF391C~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Senat von Berlin</a> will Bestattungen ohne Sarg zulassen:</p>
<blockquote><p>
In dieser Woche hat der rot-rote Berliner Senat einen Entwurf für ein Integrationsgesetz vorgelegt. Darin ist vorgesehen, künftig Bestattungen auch ohne Sarg zuzulassen.
</p></blockquote>
<p>Der Entwurf des Senats von Berlin ist im Prinzip richtig: Jeder sollte das Recht haben, die Art und Weise der Bestattung frei zu wählen. In einem Rechtsstaat darf die Freiheit des Einzelnen nur eingeschränkt werden, um die Rechte und Freiheit Anderer zu schützen!</p>
<p>Der einzige Grund für eine Einschränkung ist der Schutz der Bevölkerung vor der Verwesung des Leichnams. Deshalb sollte ein Leichnam entweder ordnungsgemäß bestattet werden oder ordnungsgemäß verbrannt werden!</p>
<p>Die Pflicht zur Bestattung auf dem Friedhof gehört deshalb ersatzlos abgeschafft!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende der Netzneutralität</title>
		<link>http://www.liberalismusblog.de/2010/08/05/ende-der-netzneutralitaet/</link>
		<comments>http://www.liberalismusblog.de/2010/08/05/ende-der-netzneutralitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die New York Times berichtet, dass Google und Verizon über das Ende der Netzneutralität verhandeln: Google und Verizon stehen laut einem Bericht der New York Times vor dem Abschluss einer Vereinbarung, wonach der US-Zugangsanbieter über seine Netzwerke Inhalte der YouTube-Mutterfirma gegen Zahlung einer Zusatzgebühr mit Priorität zu den Nutzern bringen könnte. Die Netzneutralität bedeutet, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Netzneutralitaet-Vorfahrt-fuer-Google-Dienste-gegen-Bezahlung-Update-1051319.html">New York Times</a> berichtet, dass Google und Verizon über das Ende der Netzneutralität verhandeln:</p>
<blockquote><p>
Google und Verizon stehen laut einem Bericht der New York Times vor dem Abschluss einer Vereinbarung, wonach der US-Zugangsanbieter über seine Netzwerke Inhalte der YouTube-Mutterfirma gegen Zahlung einer Zusatzgebühr mit Priorität zu den Nutzern bringen könnte.
</p></blockquote>
<p>Die Netzneutralität bedeutet, dass jedes Datenpaket unabhängig von der Quelle, von dem Ziel und von der Anwendung gleich behandelt wird. Ohne die Netzneutralität dürfte ein Provider den Zugriff auf bestimmte Websites sperren oder verlangsamen, z.B. den Zugriff auf Angebote der Konkurrenz.</p>
<p>Insbesondere kleine Unternehmen und Privatpersonen verfügen jedoch nicht über den notwendigen Einfluss und das notwendige Geld, um einen gleichberechtigten Zugriff zu gewährleisten!</p>
<p>In jedem Fall müsste der Provider die Datenpakete der Kunden analysieren, um die Priorität der Datenpakete festzulegen. Das Telekommunikationsgeheimnis wäre deshalb nicht gewährleistet!</p>
<p>Die Netzneutralität ist die Voraussetzung für ein freies und offenes Internet. Die Netzneutralität muss deshalb gewährleistet sein!</p>
]]></content:encoded>
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